Über 100 Mitglieder von JardinSuisse Ostschweiz wählten Daniel Morger einstimmig zu ihrem neuen Verbandspräsidenten. Damit steht er künftig an der Spitze des Verbands, der die Interessen der Gartenbaubetriebe in den Kantonen St. Gallen, beider Appenzell sowie im Fürstentum Liechtenstein vertritt.
Vertrauen in den Praktiker
«Dass ich als Nicht-Akademiker jetzt den Verband führen darf, ist für mich eine grosse Ehre», sagt Daniel Morger. Er spüre ein grosses Vertrauen seiner Kollegen, den Verband in den nächsten Jahren gemeinsam mit dem Vorstand weiterzubringen. Obwohl die Firma Waldburger Gartenbau bereits seit Jahrzehnten Mitglied im Verband ist, fand Morger erst vor kurzem den Weg in die aktive Verbandsarbeit. Nachdem er im Herbst 2024 angefragt wurde, den Vorstand zu unterstützen, übernahm er im vergangenen Jahr die Leitung der Fachgruppe Landschaft. Der schnelle Aufstieg zum Präsidenten kam auch für ihn überraschend: «Vor der Vorstandsarbeit hatte ich persönlich nur wenig Kontakt zum Verband, jetzt darf ich ihn bereits als Präsident repräsentieren.»
Grosse Ziele für die Region
Für seine neue Aufgabe hat sich Daniel Morger mehrere Ziele gesetzt. Ein wichtiger Fokus liegt auf dem Branchennachwuchs: Bei den SwissSkills 2029, die in St. Gallen stattfinden werden, will der Verband mit seinen Lernenden auf das Podest. Zudem soll der Verband in der Region sichtbarer werden. «Wir wollen unsere Mitgliederzahl um 20 % erhöhen», erklärt der Geschäftsführer von Waldburger Gartenbau. Dafür ist eine Marketingkampagne geplant, die JardinSuisse Ostschweiz ab dem kommenden Jahr bekannter machen soll. Zudem will Morger sicherstellen, dass die Mitglieder in Zukunft noch besser mit Informationen und Dienstleistungen des Zentralvorstands versorgt werden – und seine Verbandskollegen so die Bestätigung erhalten, dass sie mit ihrer einstimmigen Wahl die richtige Entscheidung getroffen haben.